Dabei sein ist alles…

Ich habe mich am Sonntag, nach vielen, vielen Jahren, erstmals wieder ans Rollerbladen gewagt. In der jüngeren Vergangenheit war ich auf den acht Rädchen höchstens in der Wohnanlage unterwegs, mit meiner Tochter an der Hand oder sie beim Kinderradfahren begleitend. Eins vorweg: Die eineinhalb Stunden auf der Donauinsel waren spaßig, und es hat mich eh nur drei Mal auf die F….. g’haut. Um gleichgesinnten SportskanonInnen vorbeugend Hilfe zu leisten, habe ich die Top-3 Gefahren des Rollerbladens zusammengefasst, die da wären:

1. Hunde & Hundekot:
Sturz 1 habe ich einer kleinen Töle und ihrem nicht gerade schuldbewussten Herrchen zu verdanken. Als ich in gemütlichem Tempo an den beiden vorbei zog, scherte der Hund plötzlich laut bellend und schnappend aus. Ich kam noch diesseits des Donauufers zu liegen, mit einem Ellenbogen-Aua.
Sturz 3 kassierte ich beim Versuch, einem plötzlich vor mir auftauchenden Hundehaufen auszuweichen. Immerhin, ich bin daneben und nicht darin gelandet!

2. Abwärts:
Es hätte schlimmer kommen können, denn die Reichsbrücke neigt bekanntlich zum Einsturz. Dennoch: Wenn man es mit dem Bremsen noch nicht so hat, dann ist es einigermaßen schwierig, vom Radweg auf der Brücke aufs Inselniveau zurück zu wechseln. Vor allem, wenn das Geländer in der Mitte des Hangs zu Ende ist. Zwei, drei Fahrradfahrer habe ich elegant umkreist, die Brückensäulen nicht gerammt, aber gefühlte 15 km/h waren mir dann doch schon zu viel. Der schlimmste Moment beim Rollerbladen ist übrigens derjenige indem einem klar wird, dass man jetzt fällt. Der Aufprall tut einfach nur noch verdammt weh. Trotzdem: Beide Daumen sofort hoch, um der Begleiterin den Schreck aus dem Gesicht zu zaubern, ist Pflicht.

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