Fünf persönliche Social-Media-Erkenntnisse

1.) Auf Google-Alert darf man sich nicht verlassen. Die Erwähnung meiner Person auf derStandard.at ist mir drei Tage lang verborgen geblieben.

2.) Wenn man ernsthaft twittert, bleibt einem trotztem nichts verborgen.

3.) Die vielen durchtwitterten Nächte seit Jänner 2010 haben sich also tatsächlich gelohnt.

4.) Aufgrund meines gerade erfolgenden beruflichen Seitenwechsels* werde ich beim beruflichen Ranking im nächsten Social-Media-Radar wohl ziemlich abstürzen; um unter die Top-5-JournalistInnen zu kommen, bedarf es nämlich mehr als einer Verfünffachung meiner österreichischen FollowerInnen-Zahl. Entsprechend ist untenstehende Top-5-Grafik auszudrucken und gerahmt an die Wand neben den Kühlschrank zu hängen.

5.) Vielleicht sollte ich, bezugnehmend auf 1.), mich auch einfach nochmal mit dem Fine-Tuning des Google-Alert-Dings befassen.

Digitalaffairs_top10_Uebersicht

*Anm. mad: Soweit ist es dann ja doch nicht gekommen 😉

Ganz großes Polit-Kino

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Einer, der ab 1967 für die SPÖ im Nationalrat saß, ab 1970 zum (bis dato) jüngsten (Finanz-) Minister der Republik berufen wurde und das 11 Jahre lang blieb, der in dieser Funktion seit mehr als 30 Jahren immer noch vielen Menschen als beste Wahl in Erinnerung ist, der in der öffentlichen Verklärung vielleicht einen halben Stockerlplatz hinter dem roten „Sonnenkönig“ Bruno Kreisky liegt – dessen Vizekanzler er war –, der von seiner Partei mit der Viktor-Adler-Plakette beehrt worden ist: Einer wie Hannes Androsch – so einer unterstützt auf einmal die Grünen.

Was für eine Ansage! Das ist ganz großes Polit-Kino!

Diese ganz besondere Zeit…

Diese Nachtstunden,
diese ganz besondere Zeit…

Wenn im Sommer das Zirpen der Grillen durchs offene Fenster tönt,
die fernen Schritte
später Heimkehrer
und fröhlicher NachschwärmerInnen
durch die Wohnanlage hallen –

wenn im Winter,
beim müden Blick durchs Fenster,
sich Flocke um Flocke aus dem Schneehimmel herabsinken,
und einen auch diese grimmige Jahreszeit
doch nicht
vollends fürchten lässt…

(Und müde bist du, daran gibt es keinen Zweifel!)

Doch endlich findest du Ruhe –
und damit kommt, wenn nicht die körperliche, dann doch die geistige Energie zurück:
Kreativität,

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Was ist hier passiert?

Aufgrund eines Malware-Angriffs hatte madication.eu im Juli 2013 ein mittelgroßes Erreichbarkeitsproblem.

Die serverseitigen Reparaturarbeiten habe ich zum Anlass für einen umfassenden Relaunch genommen und dabei auch die neue Domain www.bernhard-madlener.at aktiviert, um meine Dienstleistungen noch professioneller zu präsentieren. Gleichzeitig ist zu betonen, dass sich diese Webpräsenz weiterhin im Optimierungsmodus befindet.

Wenn Sie einen kreativen, schnellen und gewissenhaften Texter suchen, dann scheuen Sie sich nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Auch für die zwanglose Vernetzung über die angeführten Social-Media-Plattformen bin ich offen.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Bernhard Madlener
(mad)

Veggie-Day: ein alter Hut?

Wenn dermaßen heftig und über die Landesgrenzen hinaus auf einen Vorschlag reagiert wird, wie es seit Montag im Fall des fleischfreien Tages passiert, den die Grünen in Deutschland für (öffentliche) Kantinen propagieren, dann liegt der Verdacht nahe, dass wir mitten in einer sehr verkürzten Debatte stecken.

Was ist geschehen?

Ausgehend von Berichten der Bild-Zeitung (vgl. hier und hier), wonach sowohl die Grüne Spitzenkandidatin zur anstehenden Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt, als auch deren Fraktionsvorsitzende Renate Künast einen solchen fleischfreien (Donners-) Tag forderten, ging es auf den klassischen, Social und „New“ Media-Kanälen rund: Auf Twitter überschlugen sich die Pros und Contras, es war (auch in Österreich, wo VertreterInnen der grünen Schwesterpartei Stellung nehmen mussten) bald von drohenden Zwängen und Verboten die Rede. Ein Bundestagsabgeordneter der FDP verstieg sich sogar zu einem Nazivergleich: das volle Programm also.

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