Neues Jahr, neuer Versuch

Im neuen Jahr ein neuer Vorsatz, oder auch mehrere: Nein, nicht wirklich mein Fall, so grundsätzlich gesagt.

Nach einigen Rück- und Tiefschlägen in den vergangenen Jahren (die nun größtenteils schon ein Weilchen zurück liegen, von denen sich zu erholen aber doch länger dauerte, als ich ursprünglich gedacht hatte) erfolgt heute der Startschuss zum vorsichtigen Versuch, bekannte Wege neu zu beschreiten – und wenn schon nicht zu Ende, dann doch zumindest ein gutes Stück weiter zu gehen.

Ohne weiteres Geschwurbel verweise ich fürs Erste auf den gerade erstellten erklärenden Artikel „Hintergründiges“ sowie die Möglichkeit, kommende Einträge auf dieser Seite bequem via RSS-Feed zu abonnieren und mir auf den gängigen Social-Media-Kanälen zu folgen.

Möge 2017 in jeder Hinsicht ein möglichst sonniges Jahr werden!

Symbolbild für ein neues, sonniges Jahr 2017! :-)

„Mami, ist das vegan?“

Wer Kinder hat, beschäftigt sich fast zwangsläufig mehr mit der Frage der richtigen/besten Ernährung, als der/die kinderlose DurchschnittsbürgerIn. Behaupte ich jetzt mal einfach so, denn immerhin geht es spätestens dann, wenn das Ende der Stillzeit naht, nicht mehr nur darum, sich selbst regelmäßig ein kräftigendes Wohlfühlmenü auf den Tisch zu zaubern, sondern auch den Nachwuchs und – meistens – eine/n PartnerIn damit zu beglücken. Soweit so gut, würde man meinen, und die Sache im Idealfall nicht viel weiter verkomplizieren als es die Tatsache, dass der eine oder die andere dies oder jenes vielleicht nicht verträgt bzw. weniger oder gar nicht mag – ca. Faktor zehn bei den Kiddies –, verlangt.

Mehr oder weniger eine Vereinfachung der Speiseplanung bringt der Verzicht auf Fleisch; richtig kompliziert kann es werden, wenn – aus ethischen Überlegungen und /oder einer gesundheitlichen Notwendigkeit – gänzlich auf tierische Produkte in der Ernährung verzichtet werden soll, und damit v.a. die in zahllosen Variationen omnipräsenten Milchprodukte wegfallen. Umso mehr, wenn dies (vorläufig?) nur Teile der Familie oder gar nur eine Person so handhabt. Jumana Mattukat, in Bremen wohnhafte TV-Journalistin, ist eine, die vor dem Leid der modernen Massentierhaltung nicht länger die Augen verschließen und ihr Leben dem steigenden Wissen darüber anpassen will. Bereits seit längerer Zeit vegetarisch lebend, entschließt sie sich im Sinne der Gewissensentlastung zum finalen Schritt und peilt einen 100-prozentig veganen Alltag für sich und am liebsten auch für ihr engstes Umfeld an.

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Dabei sein ist alles…

Ich habe mich am Sonntag, nach vielen, vielen Jahren, erstmals wieder ans Rollerbladen gewagt. In der jüngeren Vergangenheit war ich auf den acht Rädchen höchstens in der Wohnanlage unterwegs, mit meiner Tochter an der Hand oder sie beim Kinderradfahren begleitend. Eins vorweg: Die eineinhalb Stunden auf der Donauinsel waren spaßig, und es hat mich eh nur drei Mal auf die F….. g’haut. Um gleichgesinnten SportskanonInnen vorbeugend Hilfe zu leisten, habe ich die Top-3 Gefahren des Rollerbladens zusammengefasst, die da wären:

1. Hunde & Hundekot:
Sturz 1 habe ich einer kleinen Töle und ihrem nicht gerade schuldbewussten Herrchen zu verdanken. Als ich in gemütlichem Tempo an den beiden vorbei zog, scherte der Hund plötzlich laut bellend und schnappend aus. Ich kam noch diesseits des Donauufers zu liegen, mit einem Ellenbogen-Aua.
Sturz 3 kassierte ich beim Versuch, einem plötzlich vor mir auftauchenden Hundehaufen auszuweichen. Immerhin, ich bin daneben und nicht darin gelandet!

2. Abwärts:
Es hätte schlimmer kommen können, denn die Reichsbrücke neigt bekanntlich zum Einsturz. Dennoch: Wenn man es mit dem Bremsen noch nicht so hat, dann ist es einigermaßen schwierig, vom Radweg auf der Brücke aufs Inselniveau zurück zu wechseln. Vor allem, wenn das Geländer in der Mitte des Hangs zu Ende ist. Zwei, drei Fahrradfahrer habe ich elegant umkreist, die Brückensäulen nicht gerammt, aber gefühlte 15 km/h waren mir dann doch schon zu viel. Der schlimmste Moment beim Rollerbladen ist übrigens derjenige indem einem klar wird, dass man jetzt fällt. Der Aufprall tut einfach nur noch verdammt weh. Trotzdem: Beide Daumen sofort hoch, um der Begleiterin den Schreck aus dem Gesicht zu zaubern, ist Pflicht.

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Zweite Klasse

Ein Bekannter rang sich nach Jahren des Schmerzes dazu durch, eine dringend nötige Hüftoperation vornehmen zu lassen. Er hatte Angst, aber es war unumgänglich – ein Gelenk musste ausgetauscht werden. Als ihm eine mehrere Monate lange Wartefrist verordnet wurde, saß die Enttäuschung tief; aber es war halt doch auch ein bisschen die eigene Schuld, bis zu diesem Stadium der physischen Belastung gewartet zu haben. Dann ein Lichtblick: Ein Arzt meinte, bereits innerhalb weniger Tage einen Operationstermin ermöglichen zu können. Allerdings müssten dafür einige tausend Euro extra locker gemacht werden, Rechnung gebe es dafür keine. Der Deal kam nicht zustande: Mein Bekannter war finanziell nur durchschnittlich gesegnet. So hieß es abwarten bis zum Zeitpunkt X – an dem schließlich im Großen und Ganzen alles gut ging.
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