Zwischenbericht: #armeleuteessen, Tag 27

Die Hoffnung stirbt zuletzt, oder? So halbwegs liege ich im Budget bei #armeleuteessen – durchschnittlich knapp über den 6 erlaubten Euro täglich, aber noch mit realistischen Chancen, es bis 31. März zu schaffen -, aber die Motivation zum Selbstversuch lässt schön langsam nach, muss ich zugeben.

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Da ich voriges Wochenende kurzfristig in die alte Vorarlberger Heimat reisen musste – ein überraschender Todesfall in der nahen Verwandtschaft -, erlaube ich mir außerdem, drei Tage als „off“ zu definieren: Es war mir nicht möglich, mich in dieser Situation auch noch um mein täglich Brot zu kümmern – teils im „Hotel Mama“, teils auf Einladung im Landgasthof, da wird einem die Ernährungsautonomie rasch ausgetrieben. Lasst uns also bitte einfach so tun, als wäre der März nochmals ein Februar (ohne Schaltjahr), und den täglichen 6-Euro-Schnitt stärker berücksichtigen als die monatliche 180-/186-Euro-Grenze.

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Zwischenbericht: #armeleuteessen, Tag 13

Gestern Vormittag erfuhr ich von einem völlig überraschenden Todesfall in der nahen Verwandtschaft. Die Motivation, den Tag mit #armeleuteessen zu verbringen, war dann eher gering, oder besser gesagt: Sich darauf zu konzentrieren, daran war an dem Tag nicht mehr zu denken.

Mich der Halbzeit im Selbstversuch nähernd bin ich der Meinung, dass es durchaus möglich ist, mit dem Budget von sechs Euro täglich bzw. 180/186 Euro monatlich einen nachhaltigen Lebensstil zu pflegen. Zumindest, was die Wahl der Nahrungsmittel betrifft. Ob ich selbst es in diesem Monat schaffen werde, ist noch offen. Probleme bereitet mir die Planung von Mahlzeiten, die ich nicht daheim einnehmen kann.

Eine Herausforderung ist jedenfalls das Thema Süßigkeiten. Aber dazu mehr im Video!


Mahlzeit – und auf die verbleibenden 18 Tage!

>> Was bisher geschah

Zwischenbericht: #armeleuteessen, Tag 11

Elf Tage. Das erste Drittel des #armeleuteessen-Selbstversuchs ist geschafft. Auch die Wogen auf Twitter und Facebook scheinen sich fürs erste etwas geglättet zu haben. Dafür stellt sich bei mir selbst eine steigende Unzufriedenheit ein.

Zum einen ist die Anforderung, für Bürotage vorzukochen oder die nötigen Zutaten für ein leckeres nachhaltiges Mittagsmenü dorthin mitzubringen, mit meinem (aktuellen) Lebensrhythmus schlecht kompatibel: (private) Abendtermine verhindern ersteres, ein enger Terminplan und stressbedingte Vergesslichkeit erschweren letzteres. Immerhin: am Mittwoch hab ich mir die übrigen Spaghetti-Nudeln vom Dienstagabend mitgenommen und die KollegInnen mit einer ordentlichen Aglio-e-Olio-Wolke eingenebelt 😉

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Zwischenbericht: #armeleuteessen, Tag 5

Es wird langsam Frühling und man überredete mich heute bereits zum ersten Eis der Saison. Bio-Eis war rasch aufgetrieben, der Eis-Greissler hat sich damit in Wien bereits einen Namen gemacht. Stolze 2,80 Euro werden hier für eine Tüte mit zwei Kugeln verrechnet – und damit fast ein halbes Tagesbudget. Ich kratze die Kurve und bleibe vorerst unter den sechs Euro, die ich mir täglich zugestehe, weil es zu Mittag nochmals den Riebel vom Vorabend gab.

Abends dann ein ordentliches Kichererbsen-Curry – köstlich. Und dann der Fehler: Gegen halb zehn, nachdem ein Video-Projekt erfolgreich abgeschlossen ist, der Griff in den Kühlschrank zum gestern gekauften Bio-Bier. Oje! Ich dürfte jetzt bei ca. 6,30 Euro liegen. Das Tagesbudget ist damit überschritten – ins Monatsbudget passt es aber nach wie vor, da ich in den vergangenen ersten fünf Tagen von #armeleuteessen stets unter den Möglichkeiten geblieben bin.

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