Tag 27: Dälek

Eine tolle Platte, deren Musikstil @cypher sonst nicht mag: Dälek – Gutter Tactics (2009)

Würde man mir meinen Laptop entreißen um zu sehen, was ich da so für Musik oben habe, käme hauptsächlich elektronische Musik jeglicher Art zum Vorschein, gemischt mit etwas Rock, Soul, Jazz und Industrial. Daft Punk, GRUM, Amon Tobin, The Chemical Brothers, nur um ein paar der Künstler zu nennen.

Nur Hip-Hop/Rap fehlt komplett. Nicht, dass ich diese Genres hasse, aber ich weiß einfach nichts mit ihnen anzufangen. Der Text-zentrische Stil ist einfach nicht das meine. Ich hab lieber die Musik im Vordergrund.

Weiterlesen…

Tag 26: David Bowie

Eine Platte, die man (angeblich) kennen sollte – die Dedalus Root aber noch nie gehört hat: David Bowie – Ziggy Stardust (1972)

Heute ist also der große Tag. 31 Stühle stehen im winzigen Allzweckraum des Gemeindezentrums im Kreis. Auf einem abgewetzten Schultisch stehen einige Tassen, eine Thermoskanne mit Kaffee und ein Teller mit altem Gebäck. Mir gegenüber auf den Stühlen sitzen 30 mir gänzlich unbekannte Menschen und betrachten mich interessiert, während ich als Einziger stehe und nervös an meiner selbstgedrehten Zigarette ziehe. Ich weiß, dass das, was gleich folgt, Teil meiner Therapie ist, schließlich sind wir kein Kaffeekränzchen, sondern eine Selbsthilfegruppe, aber trotzdem habe ich furchtbare Angst. Auch wenn ich vermute, dass jeder von Ihnen ähnliche Probleme hat, befürchte ich, dass sie mich auslachen werden, wenn ich das Wort ergreife und mein Problem schildere…

„Hallo, mein Name ist Dedalus, und allem Anschein nach bin ich ein Musikignorant…“

„Hallo Dedalus!“

Weiterlesen…

Tag 25: Type O Negative

Eine Platte, mit der ich mein Kind nerve: Type O Negative – Bloody Kisses (1993)

So ganz genau bring ich’s wohl nicht mehr zusammen, aber ich bin mir doch fast sicher, dass Loudon Wainwright III ihr erster Kontakt zur Pop-Musik war. Natürlich könnte man argumentieren, dass im Kreißsaal Bob Marley und Papermoon liefen – auch kein schlechter Einstand! –, aber so richtig aufmerksam war die kleine Maus, damals quasi erst halbgeboren, in diesen Stunden sicher nicht. Die hatte wahrlich Wichtigeres zu tun als ihre kleinen Lauscher aufzustellen und den Klängen des Redemption Song oder von Tell Me A Poem zu frönen.

Weiterlesen…

Tag 24: Bon Jovi

Eine Platte, für deren Besitz sich bluetom schämt: Bon Jovi – Slippery When Wet (1986)

„Sex, Drugs & Rock’n’Roll!“ sind die drei Säulen, die das Leben männlicher Teenager bestimmen. Hat man seine Teenagerjahre in den 80er-Jahren in der niederösterreichischen Provinz – genauer gesagt im Traisental in der Stadt Herzogenburg – durchlebt, wurden die drei Bestandteile dieser Formel in etwa so ausgelebt:

Der Wunsch nach „Sex“ wurde durch heimliches Schauen der „Série Rose“ im Nachtprogramm des ORF abgedeckt. Das Verlangen nach „Drugs“ stillte man mit dem Konsum von Gerstensaft (Egger Bier in der Ein-Liter-Flasche!) oder Wein (bevorzugt Grüner Veltliner im Doppelliter-Format).

Weiterlesen…

Tag 23: dredg (2)

Ein so genanntes Konzeptalbum, dessen Konzept @DorisChristinaS überzeugt: dredg – Catch Without Arms (2005)

Konzept. Alle Bands arbeiten mit demselben Handwerk: Fünf Notenlinien, Akkorde, Harmonien, Tonfolgen und Texte, die mal mehr, mal weniger, Geschichten erzählen. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei 31 Platten dennoch zwei Mal dieselbe Band vorkommt, ist gering (den genauen Prozentsatz habe ich nicht berechnet, würde aber in etwa bei 0,0476 Prozent liegen). Aber bei einem überzeugendem Konzeptalbum gibt es nur eine Band, die mir sofort in den Sinn kommt: dredg.

Weiterlesen…