Neovideo 2018: Der Kongress für Bewegtbild in Wien

Wenn sich ein 60-jähriger Diplomat ohne relevante Social-Media-Erfahrung der Öffentlichkeit plötzlich über die „Story“-Features von Facebook und Instagram vorstellt, dann scheint gewiss: das bleibt. Spontane Video-Statements, teils auch live ins Netz gestellt, haben sich als Teil der politischen und unternehmerischen Kommunikation etabliert. Aktuell wird das klar, wenn der erwähnte Diplomat Peter Launsky-Tieffenthal sich den ÖsterreicherInnen auf diese Weise als Regierungssprecher vorstellt.

Die Frage, ob die „Storys“, die ab Mitte 2016 auf Instagram zur Verfügung standen, nur ein Hype sind, darf damit verneint werden. Abgezeichnet hat sich das spätestens im vergangenen Nationalratswahlkampf, als die Parteien intensiv auf diese Tools setzten.

Weiterlesen

„Maker Faire Vienna“: ein schöner Video-Erfolg

Gut 240 Maker, Workshops und Vorträge bot die „Maker Faire“, die am 16. und 17. April 2016 erstmals in Wien zu Gast war: ein Hochamt und Fixtermin für alle DIY- („Do it yourself“) und Technik-Freaks.

So auch für mich und meine Tochter Mira. Wir haben uns am ersten Messetag von dem reichhaltigen Programm begeistern lassen, staunten über eine Roboter-Band, sprachen mit sympathischen „Macherinnen und Machern“ über die Möglichkeiten (und die Erschwinglichkeit für Private) des 3D-Drucks und lernten einiges über die Nano-Welt.

Dabei kam auch ein kleiner Report zustande, den ich gerne mit euch teile. Mein Hauptanliegen war dabei zu erörtern, wie man Kinder – und vor allem Mädchen! – für Technik begeistert bzw. das vorhandene Interesse fördert und ihnen so vielleicht sogar den Weg in eine technische Ausbildung, in einen technischen Beruf ebnet.


Ganz besonders freut mich, dass unser Video auch vom IT-Nachrichtenportal Heise online übernommen wurde. Ein schöner Lohn für unsere Mühen! 🙂

Einstand bei YouTube :-)

Genau genommen habe ich meinen YouTube-Kanal bereits 2010 mit dem ersten Video bespielt. Mangels Konzept und Zeit und Lust ist aber nicht wirklich mehr daraus geworden, schon gar kein Videoblog.

Im März 2016 habe ich jedoch an dem Selbstversuch #armeleuteessen teilgenommen, der von der Biorama-Redaktion initiiert wurde. In der Folge wird der Kanal mit neuen Beiträgen weitergeführt.


Das genau Konzept ist derweil aber noch in Arbeit.

Zwischenbericht: #armeleuteessen, Tag 27

Die Hoffnung stirbt zuletzt, oder? So halbwegs liege ich im Budget bei #armeleuteessen – durchschnittlich knapp über den 6 erlaubten Euro täglich, aber noch mit realistischen Chancen, es bis 31. März zu schaffen -, aber die Motivation zum Selbstversuch lässt schön langsam nach, muss ich zugeben.

Bildschirmfoto 2016-03-27 um 20.49.41

Da ich voriges Wochenende kurzfristig in die alte Vorarlberger Heimat reisen musste – ein überraschender Todesfall in der nahen Verwandtschaft -, erlaube ich mir außerdem, drei Tage als „off“ zu definieren: Es war mir nicht möglich, mich in dieser Situation auch noch um mein täglich Brot zu kümmern – teils im „Hotel Mama“, teils auf Einladung im Landgasthof, da wird einem die Ernährungsautonomie rasch ausgetrieben. Lasst uns also bitte einfach so tun, als wäre der März nochmals ein Februar (ohne Schaltjahr), und den täglichen 6-Euro-Schnitt stärker berücksichtigen als die monatliche 180-/186-Euro-Grenze.

Weiterlesen